Beiträge in der Kategorie "Einzelinteressentinnen und -interessenten"

Wieder mal nur von Idioten umgeben?…Wie das Denken an den Rucksack helfen kann.

Von Matthias Beckmann

Was tragen Sie eigentlich den ganzen Tag so in ihrem Rucksack mit sich herum? Und damit meine ich den emotionalen Rucksack, in dem Gefühle, Interessen, Werte, Vorerfahrungen und entsprechende Erwartungen an Menschen und Orte sind. Kurz: alles das, was unser tägliches Erleben massiv beeinflusst. Er funktioniert wie eine Art Wirklichkeitsfilter, der je nach Biographie und Tagesform ganz unterschiedliche Dinge durchlässt. Und diesen Rucksack hat jeder von uns dabei. Immer und überall. Nur macht er die Dinge schwerer, als es sein müsste. Wie wollen Sie also mit Ihrem Rucksack umgehen?

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Das „Nein“ im „Ja“ erkennen…

„Ja“ zu sagen ist oft einfach – ein „Nein“ schon schwieriger. Konsequenzen von zu schnellem und häufigem „Ja“-Sagen können sein, dass wir zu viel arbeiten oder uns mit Dingen und Menschen beschäftigen, mit denen wir uns gar nicht beschäftigen möchten.

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Energy flows where the attention goes; oder: Denken steuert Handeln

von Matthias Beckmann

Im Rahmen unserer Coachingausbildung hat mich eine Anmerkung unseres Kursleiters Oliver Watzal (www.systemischeausbildung.de) besonders beeindruckt. Er zitierte Milton Erickson, den Begründer der Hypnotherapie, der einmal sagte: „Energy flows, where the attention goes.“ Energie fließt dorthin, worauf sich unsere Gedanken richten. Das fand ich bemerkenswert, vor allem die Schlussfolgerung aus dem Zitats: Gedanken sind Energie. Doch was meint das genau?

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Schon wieder sprachlos? – Schnell Argumente finden

von Caroline Frauer (Foto von Barbara Meyer)

Schnell Argumente finden – weil es so einfach ist…

In meinen Trainings zum Thema „Argumentation und Diskussion“ berichten viele TeilnehmerInnen, dass ihr Hauptproblem in diesem Bereich sei, wenn es darauf ankomme – auch ohne Vorbereitung – überhaupt Argumente für die eigene Position zu finden. Selbst wenn sie sich über ihre Position im Klaren seien. Es geht also um eine Mischung aus Schlagfertigkeit und Argumentationstechnik. Kennen Sie diese Schwierigkeit auch – Sie wissen, dass Ihr Gegenüber nicht im Recht ist, aber finden dafür keine passenden Argumente? Ich denke, das ist ein sehr weit verbreitetes Phänomen und freue mich immer wieder, dass es eine einfache Hilfe gibt, die ich den TeilnehmerInnen diesbezüglich an die Hand geben kann.

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Love it, change it, leave it: Von der Chance unser selbst zu verändern

von Alice Murschall (Foto und Beitrag)

Schön, dass es in unserer komplexen und freien Welt ein paar sehr einfache Regeln gibt, die voller Wahrheit stecken und die zumindest auf den ersten Blick sehr einfach anzuwenden sind. Regeln, die uns helfen, unsere Freiheit und unsere Chance sinnvoll zu nutzen und aus unseren alten Denkstrukturen auszubrechen. Eine dieser Denkregeln lautet: love it, change it, leave it.

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Achtsame Kommunikation

von Dr. Barbara E. Meyer

„Dann ist es wieder passiert“ erzählt Nora „ich habe den Kollegen angeraunzt, wegen einer totalen Kleinigkeit, die ganz leicht mir auch hätte passieren können. Und ich wusste, dass es eigentlich nur war, weil ich selbst so genervt war. Und noch während ich ihn angeschnauzt hab, hat es mir leid getan, aber irgendwie… konnte ich nicht anders!“. Vermutlich kennen Sie solche Situationen auch. Eigentlich hätten Sie gerne achtsam und rücksichtsvoll mit dem anderen gesprochen, aber aus unserem Mund hat sich – irgendwie – eine andere Reaktion entschlichen. Das Gefühl, als Mensch auch das Recht zu haben, mal schlecht gelaunt zu sein ringt mit dem Wissen, dass es nicht fair war und die Reaktion noch unliebsame Folgen haben könnte. Aber wie können wir es schaffen, in solchen Momenten trotz eigenem „Rucksack“ bewusst, offen, achtsam zu kommunizieren?

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Die Wortwahl im Blick: Worte machen den Unterschied?!

Caroline Frauer

In der Rhetorik sind Worte deutlich mehr als Schall und Rauch. Ihre bewusste Wahl kann Denken formen und Wirklichkeit entstehen lassen. Konkret bedeutet das: unsere Wortwahl beeinflusst gedankliche oder motivationale Prozesse bei unseren Gesprächspartnern und Zuhörern. Doch was bedeutet das für uns, gerade wenn wir in unserem Beruf gefordert sind, ein Meinungsbild zu entwickeln, Entscheidungsprozesse zu begleiten oder Feedback zu geben, wir also in lehrender oder führender Position sind? Welche VerantWORTung haben wir in Bezug auf unsere Wortwahl?

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Three good things

von Alice Murschall

Bildquelle: unsplash.com

Kennen Sie das auch? Sie sitzen in der Bahn und hören zwei Personen, die über das Wetter klagen? Zu heiß, zu kalt, zu wenig Regen, oder doch zu viel.
Und ist es überhaupt nicht so, dass wir den Fokus häufig auf das, was nicht klappt, was nicht gut ist, legen? Warum nicht einfach die Sache mal umdrehen und den Fokus auf das Positive legen?

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Inkubationsphasen nutzen

von Jana Antosch-Bardohn

Bildquelle: Bardohn

Sicherlich kennen Sie folgende Situation: Sie sitzen an Ihrem Schreibtisch und denken seit einiger Zeit über ein Problem nach. Doch Sie kommen einfach nicht auf die richtige Lösung, so sehr Sie sich auch anstrengen und so sehr Sie sämtliche Aspekte des Problems hin und herschieben. Die Gefahr ist, dass Sie umso fixierter und blockierter werde, je mehr Sie darüber nachdenken.

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