Beiträge in der Kategorie "Angehende und praktizierende Trainerinnen und Trainer"

Ausdrucksstarke Stimme

von Caroline Frauer

Kennen Sie das? Sie befinden sich in einem Gespräch, das Thema wendet sich – wird entweder sehr persönlich berührend oder herausfordernd. Sie versuchen sich nichts anmerken zu lassen, bleiben äußerlich ruhig. NUR leider: die Stimme hört sich in Ihren Ohren verändert an. Sie zittert vielleicht, möglicherweise ist sie etwas höher oder bricht Ihnen immer wieder etwas ein. Oder Sie fühlen sich einfach eng im Hals- oder Brustbereich und Sie empfinden es als anstrengender zu sprechen. Häufig folgen dann Gedanken wie „oh nein, jetzt merken die anderen sofort, dass mich das gerade stresst“ oder „warum kann ich eigentlich nicht cool bleiben, ist doch lächerlich“ – nicht gerade förderlich für einen entspannten Verlauf des Gesprächs, eher die Verstärkung des „Sich-Nicht-Wohlfühlens“.

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Emotionen im Seminarraum

von Jana Antosch-Bardohn

Uns Sprachraum-TrainerInnen ist es immer sehr wichtig, dass im Seminarraum eine Seminaratmosphäre herrscht, die von positiven Emotionen geprägt ist. Darum bemühen wir uns, seit wir vor über 12 Jahren mit dem Seminargeschäft begonnen haben, intuitiv. Worauf begründet sich eigentlich diese Intuition? Wie entstehen Emotionen von Lernenden und welche Auswirkung hat das auf mein Seminar?

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Große Gruppen durch Methoden aktivieren

von Jana Antosch-Bardohn (Foto von Fotolia)

Eines unserer Seminarthemen, welches besonders von Hochschulen nachgefragt wird, ist „Aktivierung großer Gruppen“. In diesem Nähkästchen finden Sie einige Impulse zur Aktivierung großer Gruppen. In Vorlesungen oder Konferenzen sprechen Redner nicht selten vor mehr als 100 Zuhörern. Meist werden Vorträge in großen Gruppen frontal mit Unterstützung von Power Point gehalten. Sowohl der Vortragende als auch das Publikum neigen dann dazu, an den Folien zu „kleben“. Das Publikum wird in eine Konsumentenhaltung versetzt, wenn es nicht sogar komplett die Aufmerksamkeit verliert. Das sollte nicht sein!

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Unter weißen Segeln – Sprachraum-Trainerausbildung auf dem Boot

von Dr. Andreas Hendrich (Foto und Beitrag)

Trainer bringen anderen etwas bei. Klingt einfach, wird aber häufig auch zur Herausforderung – vorsichtig ausgedrückt. Natürlich braucht man zunächst Handwerkszeug: Was ist die andere Seite des Beibringens, das Lernen, und wie funktioniert das? Wie gehe ich mit dem „Stoff“ um? Wie schaffe ich eine lernförderliche Atmosphäre? Wie kann ich aus komplexen Hintergrundtheorien eine praxistaugliche Lernsituation erschaffen?

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Gute Atmosphäre im Seminar von Beginn an – wie geht das?

von Matthias Beckmann

Zum Ende unserer Seminare loben die Teilnehmer oftmals die Seminaratmosphäre: Sie wäre angenehm, locker und lernfördernd. So sehr mich das freut, hat es mich vor allem auch dazu inspiriert einmal genauer darüber nachzudenken, was alles dazu beiträgt von Beginn an eine positive Atmosphäre zu schaffen. Hier ein paar Gedanken dazu.

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+AVIVA+ auf der Skipiste

Jana Antosch-Bardohn

Bildquelle: www.skischule-haisermann.de

In diesen Weihnachtsferien gönnte ich mir meinen ersten Skikurs seit 20 Jahren. Der Skilehrer Cedric zeigte mir unterschiedlichste Übungen und ich hatte bereits nach einer halben Stunde das Gefühl, viel gelernt zu haben. In der Pause fragte mich Cedric aus, was ich beruflich so mache und war sehr interessiert, mehr über Didaktik für Skilehrer zu erfahren. Zunächst stutzte ich. Inwieweit können denn Skilehrer didaktische Konzepte aus dem Seminarraum auf der Skipiste anwenden? Doch recht schnell erkannte ich, dass Didaktik für Skikurse gar nicht so weit hergeholt werden muss.

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Wie viel Inhalt vertragen die Teilnehmer?

Jana Antosch-Bardohn

Bildquelle: Renate Bardohn

Ich habe den Ehrgeiz, dass die Teilnehmer aus meinen Seminaren möglichst viel mitnehmen und doch ist die Frage, wie viel Neues Lernende eigentlich überhaupt aufnehmen können. Vielleicht stehen Sie bei der Konzeption Ihrer Veranstaltungen manchmal auch vor der Frage, ob Sie noch einen weiteren spannenden Inhalt in den Tag quetschen, damit die Kursteilnehmer auch wirklich rundum informiert sind oder ob sie lieber Inhalte entschlacken?

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„Ich höre Deine Stimme und weiß wer Du bist“

von Caroline Frauer

Die Aussagekraft der Stimme über die Person, ihren Charakter und ihre Stimmung ist spannend und trägt mit dazu bei, dass ich Stimmtrainings und –coachings so gerne gebe. Wieviel erfahren wir anhand der Stimme und des Sprechens über die dazugehörige Person? Die Fakten die mir spontan dazu einfallen sind: die Anatomie eines Menschen hat Einfluss auf den Stimmklang (Länge der Stimmlippen, Größe des Kehlkopfes etc.) – das hat tatsächlich gar nichts mit der Persönlichkeit, dem Charakter oder der Stimmung zu tun. Weiterhin bestimmen die Körperhaltung und Spannungszustände der Muskeln das Stimmergebnis. Da rücken wir schon näher an die Person heran – zumindest in unseren Interpretationsmöglichkeiten eröffnen sich (durchaus schlüssige) Zusammenhänge:

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