Love it, change it, leave it: Von der Chance unser selbst zu verändern

von Alice Murschall (Foto und Beitrag)

Schön, dass es in unserer komplexen und freien Welt ein paar sehr einfache Regeln gibt, die voller Wahrheit stecken und die zumindest auf den ersten Blick sehr einfach anzuwenden sind. Regeln, die uns helfen, unsere Freiheit und unsere Chance sinnvoll zu nutzen und aus unseren alten Denkstrukturen auszubrechen. Eine dieser Denkregeln lautet: love it, change it, leave it.

Wir kennen es alle: Wir stecken in einer Situation fest, die uns nicht so richtig gut tut und merken, dass wir daran etwas ändern sollten.

Das ist schon mal der erste Schritt: Das Erkennen der Situation.

In jeder Situation haben wir eine Triade an Wahlmöglichkeiten:

  1. Wir ändern unsere Einstellung zu der Situation und suchen die guten Seiten der Situation
  2. Wir verändern die Situation so, dass sie für uns erträglich und zufriedenstellend wird
  3. Wir beenden diese Situation und setzen uns neue Ziele

Wir bekommen beispielsweise einen neuen Vorgesetzten. Dieser Vorgesetzte fordert von uns selbstständiges Arbeiten, obwohl wir bei dem alten Vorgesetzten immer gesagt bekommen haben, was wie zu tun ist. Nun sind wir evtl. ein wenig überfordert und unzufrieden, da sich die Situation geändert hat – ohne, dass wir es wollten. Was können wir nun tun?

  • Wir nehmen die Situation als eine neue Herausforderung und Chance an. Vielleicht freuen wir uns sogar, dass wir eine Veränderung erfahren = Wir ändern also unsere Einstellung zu der Situation
  • Wir sprechen nochmal mit dem Vorgesetzten und bitten ihn, den alten Status Quo beizubehalten = Wir verändern die Situation
  • Wir kündigen und suchen uns eine neue Stelle = Wir beenden diese Situation und setzen uns neue Ziele

Damit wir handlungs- und entscheidungsfähig bleiben, bedarf es allerdings einer offenen Wahrnehmung und der Gewissheit, die Dinge auch ändern zu können.

Auch wenn es uns schwerfällt es in manchen Situationen zu glauben –in den allermeisten Fällen, sind wir in der Lage selbst zu handeln und unsere Situation zu verändern. Die Frage dabei ist dabei aber immer: „Wollen wir uns dieser Herausforderung stellen oder lieber in unseren alten Mustern stecken bleiben?

Und nun die Frage an Sie:

Zu welcher der drei geschilderten Strategien tendieren Sie am ehesten und welche positiven oder negativen Auswirkungen hat das auf Ihr Leben?

Warum es so schwierig ist, unsere Gewohnheiten zu verändern, lesen Sie in einem unserer nächsten Nähkästchen.


Die Autorin

Dieses Nähkästchen wurde von Alice Murschall verfasst. Kontaktieren Sie bei Interesse alice.murschall[at]sprachraum.org.


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