Three good things

von Alice Murschall

Bildquelle: unsplash.com

Kennen Sie das auch? Sie sitzen in der Bahn und hören zwei Personen, die über das Wetter klagen? Zu heiß, zu kalt, zu wenig Regen, oder doch zu viel.
Und ist es überhaupt nicht so, dass wir den Fokus häufig auf das, was nicht klappt, was nicht gut ist, legen? Warum nicht einfach die Sache mal umdrehen und den Fokus auf das Positive legen?

Damit meine ich nicht, dass Sie den ganzen Tag mit der rosaroten Brille durch die Gegend laufen müssen. Vielmehr meine ich, auch einmal die schönen Dinge, die uns an jedem Tag begegnen, wahrnehmen. Es muss nicht immer das beste Wetter, der beste Wein und das schnellste Auto sein, damit wir glücklich sind. Nein, ganz im Gegenteil – es sind die kleinen Dinge, die uns den Alltag verschönern.
Versuchen Sie eine Woche lang sich am Abend drei positive Dinge aufzuschreiben, die für Sie an diesem Tag von Bedeutung waren und überlegen Sie sich dann, warum diese Dinge geschehen sind bzw. was Sie persönlich dazu beigetragen haben.
Meine drei schönsten Erlebnisse waren heute zum Beispiel ein Frühstück in der Sonne, ein Telefonat mit einer alten Freundin und der Busfahrer, der mich noch in den Bus gelassen hat, obwohl er bereits losfahren wollte.

Sie können dieses Ritual auch mit anderen teilen -warum nicht am Ende eines Arbeitstages mit der Kollegin darüber sprechen, was Sie heute alles gut hinbekommen haben? Oder abends mit Partner oder Kindern jeweils erzählen, was an diesem Tag gut war? Aber nicht vergessen: Schreiben wirkt stärker nach, als bloßes Aussprechen.
Viel Erfolg dabei!

Übrigens: diese Übung (auch bekannt unter den Namen „Count your Blessings“ oder auch „Three good things“) stammt von Martin Seligman, dem Begründer der Positiven Psychologie.


Die Autorin

Dieses Nähkästchen wurde von Alice Murschall verfasst.

Kontaktieren Sie bei Interesse alice.murschall [at] sprachraum.org


Click Here to Leave a Comment Below

Leave a Comment: